Familie

BASHIRA DEL GUARDA VALIENTE – geboren am 21.03.2003 als Welpe…

Bashira kam 2 Tage nach meinem 33. Geburtstag bei Frau Silke Reck in Schmelz / D zur Welt. Sie wuchs mit ihrer Mutter, Numa II und ihren 7 Geschwistern auf. Als sie 5 Wochen alt war, konnten wir sie zum ersten Mal besuchen. Sie war bereits eine sehr aufgeweckte kleine Dogo Argentino Hündin. Nach weiteren 4 Wochen durften wir sie dann endlich abholen. Die 500 Kilometer Autofahrt überstand sie mit Bravour, und bei uns zu Hause angekommen, ersetzten ihr unsere beiden Katzenbuben ihre Geschwister. Bald schon besuchten wir zwei Mal die Woche die Welpenspielstunde in Grenchen und in Biel, danach folgten die Junghundekurse 1-3, und als Bashira ca. ½ jährig war, traten wir dem Agility Club Büren an der Aare bei. Dort besuchten wir die Familienhundegruppe, und mein Dogo Mädchen entwickelte sich prächtig. Sie war freundlich zu allen anderen Hunden und liebte es mit ihnen herum zu tollen und zu spielen. Sie lernte aber auch zu gehorchen und erst als sie etwa 18 Monate alt war, fing sie an die Grenzen auszuloten. Dogo Argentinos sind schon sehr selbständige und sture Hunde und dies bedeutet, dass man einfach immer sehr konsequent sein muss. Da Bashira super Gelenke hat (ED = 0 / HD = A) und sie auch nicht so schwer ist, begannen wir im Herbst 2004 mit Agility und erstaunlicherweise machte es ihr sogar Spass. Es geht halt alles nicht so schnell, dafür macht sie es sehr gerne und mit recht wenig Fehlern. Unterdessen war unser Hundeprogramm ziemlich angewachsen, und wir besuchten fast täglich irgend eine Hundeschule. Von der Plauschhundegruppe übers Agy und BH beim AC Büren, Familienhundegruppe bei Ueli Stierlin in Nennigkofen und diversen Militarys machten wir alles. Im Jahre 2004 hatten wir auch unseren ersten Hüte – Hund bei uns aufgenommen. Die Zwergpinscherhündin Isca und Bashira sind heute noch unzertrennlich, und beide machen Luftsprünge, wenn sie sich wieder einmal sehen.

 

als erwachsener Hund…

 

ABSCHIED VON BASHIRA – 21.03.2003 – 06.07.2011

Geliebte Bashira, heute sind es genau 2 Monate und 2 Tage her, dass ich dich über die Regenbogenbrücke hab gehen lassen müssen! Und immer kann ich nicht schreiben ohne sofort loszuheulen! Du fehlst mir sooo unendlich!!! Ich danke dir für jede Sekunde deines Lebens, jeden Blick aus deinen Treuen Augen, jeden Stupser, jeden Schlabber, einfach für alles was du mir in den vergangenen 8 1/4 Jahren geschenkt hast!!! Du warst mein erster eigener Hund und du warst und bleibst für immer meine Nummer 1! Mein Mittelpunkt Hund, der doch eigentlich Mittelpunkt Bashira hätte heissen müssen! Ich vermisse dich so unendlich. Egal wie schlecht es mir ging und welch schlimme Gedanken ich auch immer wieder hatte, du hast mich immer wieder vor mir selbst gerettet. Du warst immer der Grund wieso ich lebe! Du warst meine grosse Liebe, mein Rettungsanker. Mein Ein und Alles!
Ich kann es nicht verstehen, wieso du schon so früh hast von mir gehen müssen, wieso du so viel Schmerz und Leid ertragen musstest. Du warst ein so wahnsinnig toller Hund! Das Leben ist nicht gerecht, dass es dich mir schon so früh genommen hat! Ich würde nur all zu gerne all meine Fehler, die ich in deiner Erziehung gemacht habe ungeschehen machen, ich fühle mich schuldig und kann nicht verstehen, dass ich dir so viel zugemutet und dich teilweise so gequält habe. Es tut mir leid!! Und trotz all meinen Fehlern und Unzulänglichkeiten hast du immer zu mir gestanden, hast mich aus den tiefsten Löchern gezogen und mir deine ganze Liebe geschenkt!
Ich hoffe so sehr, dass wir uns eines Tages wieder sehen und wir dann ein so friedliches, harmonisches und schönes Leben haben können, wie du es eigentlich verdient gehabt hättest! Immer wenn ich an den Himmel sehe und die Sonne scheint, der Mond leuchtet oder ein Regenbogen den Himmel ziert, dann weiss ich du bist da und du hast mich nicht wirklich verlassen, du wartest auf mich, so wie es die Menschen von einem so treuen, tollen und lieben Hund erwarten. Das Leben ist so wahnsinnig schwer ohne dich und doch versuche ich es irgendwie zu meistern ich bin es dir schuldig und nun bin ich es auch Raveña schuldig. Du wärst stolz auf sie und es wäre so schön, könntet ihr nun zusammen durch die Wiesen tollen, in der Aare schwimmen und gemeinsam Agility machen, Mantrailen, Spielen, Knochen fressen oder einfach zusammen auf einem Bettchen schlafen…
Ig vermisse di unändlech! In ewiger Liebi dis Mami

RAVEÑA – REVANCHA DE LA ORGULLO BLANCO geboren am 20.03.2011 als Welpe…

Schon seit ca. 2 Jahren bearbeitete ich meinen Mann, René, immer wieder, zu Bashira noch einen zweiten Hund zu nehmen. René war nie wirklich begeistert von meiner Idee… ein Hund genüge ihm eigentlich… doch als ich im Oktober 2010 eine Lebenskrise hatte, änderte René plötzlich seine Meinung. Er hatte unterdessen auch verstanden, dass ich niemals mehr ohne Hund leben könnte und dass es für Bashira auch besser wäre einen Welpen zu haben, so lange sie noch gesund und fit ist. Ich habe immer gesagt, dass ich keinen jungen Hund zu Bashira nehmen würde, wenn diese erst alt und krank sei… denn dann sei es zu spät…
Also begann ich im Herbst 2010 mich nach einer Dogo Zucht umzusehen. In Holland wurde ich dann endlich fündig. Anne – Louise und Frank Proenings züchten seit vielen Jahren schon erfolgreich Dogo Argentinos. Also setzte ich mich mit ihnen in Verbindung. Der nächste Wurf war schon geplant und so wartete ich geduldig auf die Antwort, ob die Hündin, Encarnita trächtig wird. Und tatsächlich im Januar 2011 erhielt ich einige Ultraschall Fotos. Encarnita und Patronzito sollten am 17.03. Eltern von ca. 6-7 Welpen werden… Ich plante also Ferien in Holland. Erst eine Woche Mitte April und dann noch 3 Wochen im Mai. Ich hatte geplant meinen Welpen im April das erste Mal zu besuchen und dann drei Wochen später nach Boekel / NL zu fahren, um mich in der 7-8 Lebenswoche täglich mal bei meinem Welpen zu zeigen, damit sie sich schon an uns, René, mich und Bashira, gewöhnen kann…
Doch vieles kommt anders als man es plant. Ich hörte nichts mehr aus Holland und so versuchte ich Frank telefonisch zu erreichen…. Es war komisch, unterdessen war es bereits der 21.03.2011 (Bashira’s 8. Geburtstag) und abends rief mich Frank zurück. Es sei leider etwas schreckliches passiert. Encarnita hatte Probleme und so mussten sie sie am 20.03. per Kaiserschnitt Notoperieren. Es hätten nur ein einziger Welpe und die Mutter überlebt. Die anderen Welpen seien bereits im Bauch der Mutterhündin gestorben… und da es nun nur einen einzigen Welpen gebe, wolle er die kleine Hündin für sich behalten….

Für mich brach eine kleine Welt zusammen. Ich hatte mich so riesig gefreut und alles so perfekt geplant und nun sollte es doch nichts werden?!? Ich sagte Frank, dass René und ich dennoch gerne im April bei ihnen vorbei schauen würden um das einzige Überlebende Welpchen anzusehen und auch den Zwinger und die erwachsenen Hunde zu sehen. Er war einverstanden und so flogen wir Mitte April auf Amsterdam. Von dort aus fuhren wir per Auto 1 1/2 Stunden süd-ost wärts nach Boekel und kurz danach konnten wir die kleine Kämpferin zum ersten Mal auf die Arme nehmen. Sie hatte schon mit 4 Wochen einen riesen Charakter und liess sich nicht alles gefallen….wau, dachte ich nur, das wär eine riesen Herausforderung und Aufgabe… doch ich wusste ja, dass Frank die Kleine behalten will.
Der Zwinger machte uns einen guten Eindruck und die erwachsenen Hunde, die wir alle streicheln und tätscheln durften hatten absolut einwandfreie Charakter. Die Eltern von klein Revancha waren beide ziemlich viel kleiner als Bashira aber hatten locker doppelt so viel Muskeln!!! Also würde die Kleine wohl auch ein recht rassenspezifischer Dogo werden… Schweren Herzens verabschiedeten wir uns von Anne – Louise, Frank und allen Hunden.

Wieder in der Schweiz, hatte ich die Gelegenheit am Ostermontag mit einer absolut süssen und tollen Rottweiler Hündin spazieren gehen zu dürfen. Das Tierheim Oberbottigen suchte einen guten Platz für die feine Ayla. Doch je länger wir unterwegs waren, desto stärker wurde bei mir der Gedanke: „Aber ich will doch einen Welpen!!!“ Also entschied ich mich schweren Herzens gegen Ayla und schrieb statt dessen Frank nochmals eine Mail, in der ich im erklärte, dass falls er sich doch noch anders entscheiden würde, ich Revancha gerne nehmen würde…

Ich hörte nichts mehr aus Holland woraus ich schloss, dass Frank und Anne – Louise die Kleine behalten und sie sich erst beim nächsten Wurf wieder melden würden. Also sagte ich meine geplanten 3 Wochen Ferien im Mai wieder ab. Doch drei Wochen später läutete Sonntag Abend um 2300 Uhr unser Telefon…. wer ruft wohl noch so spät in der Nacht an?!?

„Hallo hier ist Frank aus Holland, du hattest mir doch noch eine Mail geschickt, was hast du geschrieben? Wir hatten Probleme mit unserem Computer!“ Ich fiel aus allen Wolken, also doch noch… ich fand es irgendwie schon komisch, dass sie sich absolut nicht mehr gemeldet hatten… und nun? Ich erklärte ihm, was ich geschrieben hatte und auf dies hin fragte er mich: „Bist du sicher, dass du Revancha immer noch haben möchtest?“ Ich antwortete ganz verdutzt: „Ja klar! Wieso?“ Frank erklärte mir, dass der Vater von Anne – Louise sehr schwer erkrankt sei und sie sehr viel Zeit im Spital verbringen müssten und somit zu wenig Zeit für den Welpen haben und so hätten sie sich nun schweren Herzens entschlossen sie mir zu geben, falls ich sie immer noch haben möchte. Ich war natürlich völlig aus dem Häuschen und sagte nur, dass ich frühestens am Donnerstag Abend abfahren und sie am 13.05. bei ihnen abholen könne…. OK! Gesagt getan!

Am Donnerstag Abend fuhren meine Freundin, Thesi und ich über Köln nach Holland, wo wir Revancha abholten. Leider erfuhren wir, dass Revancha, welche heute Raveña heisst, bereits seit der 5. Woche ohne Mutter bei den Proenings wohnte, da sie für Encarnita einen guten Platz in einer liebevollen Familie gefunden hätten. Doch dies sind natürlich für einen Welpen absolut schlechte Verhältnisse. 1. hatte sie keine Geschwister mit denen sie hätte Sozialkontakt- und kompetenz hätte lernen können und nun hatte sie auch schon seit 2 Wochen keine Mutter mehr die ihr noch sehr vieles hätte beibringen können und müssen… und obwohl ich wusste, dass Raveña wohl eine riesen Aufgabe und sie mir sehr viel abverlangen würde, entschied ich mich sie mit nach Hause zu nehmen. Bashira würde mir ja bei der Erziehung von Raveña schon helfen…

Also, seit dem 14.05.2011 lebt Raveña nun in unserer Familie und ich kann heute (08.09.2011) sagen, dass sie sich wahnsinnig gemacht hat. Sogar die anfangs absolut fehlende Beisshemmung hat sie unterdessen recht gut im Griff und da ich sie eigentlich sofort mit in meine Hundeschule nahm, mit ihr arbeitete und René nun mit ihr den Junghundekurs besucht bin ich recht stolz auf Rävis Entwicklung! Leider konnte mich Bäshi nicht sehr lange mehr in der Erziehung der Kleinen unterstützen, da ich sie am 06.07.2011 von ihrem Krebs erlösen musste und dies war völlig überraschend und absolut nicht absehbar! Um so besser ist es nun für mich, dass ich mich nun um klein Raveña kümmern muss, ansonsten…. ich will es mir gar nicht vorstellen!

Unterdessen ist auch Raveña schon fast 8 Jahre alt und ich bin mächtig stolz auf mein kleines Krokodil! In der Zwischenzeit habe auch ich viele Fortschritte gemacht und vor allem funktionierende Strategien entwickelt und grössten Teils bin ich riesen stolz auf was wir beide zusammen geschafft haben. Rävi ist kein einfacher aber unterdessen super toller Hund und ich habe sehr viel mit ihr gelernt! Merci Rävi Schätzi!

 

Raveña als Junghund und als erwachsener Hund…

 

BELANI DE LA ORGULLO BLANCO, Geb. 25.06.2017

Da sich Raveña gut entwickelt hat und abgesehen von ihren Hautleiden gesund ist, hab ich mich im Sommer 2017 entschlossen einen Welpen zu holen. Eine kleine Schwester für Rävi! So hab ich mit Anne Louise (der Züchterin von Rävi) erneut Kontakt aufgenommen. Im Juni 2017 gebar Bella 8 gesunde Welpen. 4 Weibchen und 4 Rüden. Als die Welpen 5 Wochen alt waren fuhr ich mit Pascal und Rävi nach Holland. Die Welpen waren alle zuckersüss doch das Mädchen mit dem orangen Halsband hatte es mir besonders angetan… darum war bald klar, dass dies wohl mein Mädchen, Belani, würde. Gesagt getan… 5 Wochen später fuhren wir, am 02.09.2017, erneut nach Boekel /NL. Belani war nur noch mit ihrem Bruder, Mike, und einer Schwester im Welpengehege. Rävi fand das neue Familienmitglied nicht wirklich toll! Im Gegenteil… geh mir vom Laib mit diesem Teil! Sie fand Belani recht lange recht äzend! Doch unterdessen ist Belani auch bereits 18 Monate alt. Seit 4 Monaten spielen und rennen die beiden gemeinsam, dass es eine wahre Freude ist! Belani hat sich prächtig entwickelt! Sie ist super sozial und bis jetzt gehorcht sie auch gut. Da ich seit Anfang 2018 nun mehr Zeit für meine Hundis habe, konnte ich auch damit beginnen wöchentlich 1x mit meinen Mädels eine tolle Hundeschule in Solothurn zu besuchen. Und alle 2 Wochen kommt mein Kollege Pascal meist mit den beiden in meine Hundeschule.

 

 

MEINE KATZEN – MILU & DUSTY – geboren im Mai 1998 (Milu ist am 29.03.2015 und Dusty am 07.02.2016 gestorben 🙁  R.I.P meine Kleinen! )

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